Übung Haffschild 2017 - Reservistenkameradschaft Ingolstadt

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Übung Haffschild 2017

Aktivitäten
Teilnahme an der Übung Haffschild 2017
 
Am Mittwoch, den 26.04.2017 trete ich meine Reise nach Hagenow an. Ich werde dieses Mal im Rahmen der 3./PzGrenBtl 908 an der Übung Haffschild teilnehmen.
In der Kaserne erfahre ich, daß ich der KpFü als MKFzbV zugeteilt wurde. Für diese Tätigkeit erhalte ich und die ebenfalls als Kraftfahrer eingesetzten Kameraden ihre Bw-Führerscheine und die notwendigen Einweisungen auf die jeweiligen Kraftfahrzeuge. Bei mir ist dies nach 23 Jahren das erste Mal, daß ich wieder einen
Mercedes-Benz 250 GD Wolf fahren darf.
Da sich für unsere Marscheinheit 10, bestehend aus 10 Wölfen und 2 Unimog 2to, nicht alle Wölfe aus dem Bestand vom PzGrenBtl 401 ausleihen lassen, müssen wir diese am 2.Tag (Donnerstag, den 27.04.2017) aus dem ganzen Brigadegebiet zusammensuchen und abholen.
Dazu werden wir Kraftfahrer im Neunsitzer nach Neubrandenburg (Tollense-Kaserne) und nach Torgelow zur Ferdinand-von-Schill-Kaserne gebracht (einfache Fahrt ca. 250km) um hier die nötigen Wölfe zu übernehmen und nach Hagenow zu überführen.
Der Freitag, den 28.04.2017, ist angefüllt mit Einweisungen der Kameraden in das richtige Einfließen in einen Verfügungsraum, was auch gleich auf dem angrenzenden StOÜbPl geübt wird, sowie mit kleinen Reparaturen an den Fahrzeugen, welche sich auf der Herfahrt ergeben haben.
Das lange Wochenende ist frei, daher begebe ich mich auf die Heimreise und kehre erst am Montag, den 01.05.2017 zu meiner Einheit zurück.
Die in der Kaserne verbliebenen Kameraden haben schon vorgearbeitet und die Wölfe soweit ausgestattet, z.B. mit Tarnnetzen. Am Abend gibt es noch einen Vortrag zum Thema Gewässerübergang.
Am Dienstag, den 02.05.2017 wird es langsam ernst. Nach Empfang der Waffen, werden die Fahrzeuge aufgetankt und die Funkgeräte montiert und auf Funktion getestet. Nach Beladen der Fahrzeuge mit der persönlichen Ausstattung erfolgt die Belehrung und Befehlsausgabe in der OPZ.
Die 3./PzGrenBtl 908 ist die einzige Reservisteneinheit, die an der Übung HAFFSCHILD teilnimmt.
 
Lage:
Nord-OBSIDIA (NO-OBS) mobilisiert zurzeit alle verfügbaren Streitkräfte und wird vmtl NET 12may17 in der Lage sein, offensive Operationen gegen OBSIDIA (OBS) zu führen.
Bei einer Aggression NO-OBS zur militärischen Lösung des Konflikts in OBS wird es vmt Absicht sein, mit Kräften in Divisionsstärke anzugreifen und noch vor dem Aufmarsch aller NATO-Kräfte den Raum LEHRTE - PEINE (ethnische Enklave NO-OBS) zu nehmen und nach Verfügbarkeit weiterer Kräfte zu verstärken.
LuSK von NO-OBS sind nicht einsatzbereit.
(NO-OBS) MechlnfDiv hat erste Kräfte an die Provinzgrenze zu OBS verlegt und überwacht den Raum. Im Verantwortungsbereich PzGrenBrig 41 ist der Angriff einer
MechlnfBrig im SP der Div zu erwarten. Diese wurden bereits im Raum SEEDORF aufgeklärt.
 
Paramilitärische Kräfte:
Diese Kräfte bestehen zumeist aus ethnischen Minderheiten (HEVELLER) und operieren i. d. R. nur regional vor allem in den Präfekturen HANNOVER und HALLE tragen sie zur Destabilisierung des Raumes bei. Sie werden durch die Bevölkerung der beteiligten Ethnien unterstützt. Eine Zunahme der Aktivitäten durch
paramilitärische Kräfte mit Verstärkung der NATO-Kräfte ist wahrscheinlich. Insbesondere die Barrage Sports Brigade (BSB) ist in der Lage, in Abstimmung mit NO-OBS SK, Operationen (Anschläge, Sabotage und Aufkl) gegen eigene Kräfte durchzuführen.
 
Eigene Lage:
1 PzDiv (DEU) marschiert mit allen Teilen in einsatznahe VfgR und stellt anschließend EinsBschft für die Vzo her.
PzGrenBrig 41 marschiert mit allen Teilen aus dem VfgR KLIETZ über VfgR
KNESEBECK in den einsatznahen VfgR BERGEN und stellt VzoBschft her.
 
Auftrag:
Im Rahmen des Übungsvorhabens HAFFSCHILD verlegt die 1./401 in den VfgR KLIETZ.
3./908 wird PzGrenBtl 401 unterstellt und verlegt von HAGENOW über KLIETZ, KNESEBECK nach BERGEN.
 
1./401 meldet FOC (full operational capability) VfgR KLIETZ.
3./908 verstärkt PzGrenBtl 401 und erreicht BERGEN.
 
Der Abmarsch erfolgt um 0935 nach Klietz (ca. 120km) zum dortigen TrÜbPl, mit einem Tankzwischenhalt in der Elb-Havel-Kaserne in Havelberg.
Gegen 1400 wird der VerfR KLIETZ erreicht und nach Aufnahme Fühlung mit Ablaufoffizier in die vorab erkundeten Stellungen eingerückt.
Bei Landregen werden zuerst die Sicherungen ausgelegt und dann die Fahrzeuge getarnt. Als unser rechter Nachbar rückt eine uns unterstellte amerikanische Militärpolizeieinheit um 1530 mit ihren Humvees an.
Als Fahrer habe ich den Vorteil nicht abwechselnd wie meine beiden Mitfahrer alle drei Stunden Wache schieben zu müssen oder Streife zu laufen bzw. im Alarmposten tätig zu werden. Der Enge im Wolf ziehe ich doch lieber die Dackelgarage vor und begebe mich rechtzeitig zur Nachtruhe.
Der nächste Morgen, Mittwoch 03.05.2017, ist erfüllt vom Surren einer Aufklärungsdrohne direkt über unserem Waldstück. Die Nacht verlief wider Erwarten ruhig und ohne Vorkommnisse.
Während der Körperpflege rücken schon erste Teile aus dem TrÜbPl aus und werden wohl den Gewässerübergang gegen 1700 vorbereiten.
Mit meinem KEO H M. holen wir beim Brigadegefechtsstand den Inspizienten für Reservistenangelegenheiten Oberst H. ab und bringen diesen zum Bataillonsgefechtsstand. Im Anschluß muß ich für die lange Nachtfahrt vorschlafen, bis gegen 1745 neue Befehle ausgegeben werden.
 
Lage anderer Kräfte:
(NO-OBS) MechInfDiv hat erste Kr in Stärke von je einem GefVbd an die Provinzgrenze zu OBS verlegt und überwacht den Raum nördlich der Provinzgrenze zwischen LILIENTHAL-ZEVEN-BUCHHOLZ.
 
vermutete Absicht
24. (NO-OBS) MechInfBrig greift an,
- nimmt Raum BAD FALLINGBOSTEL-SOLTAU
- bildet BrKöpfe über ALLER und nimmt Raum WINSEN-CELLE
um so die Voraussetzung für das Nehmen des Raumes LEHRTE-PEINE als
AngrZ der Div zu schaffen.
 
paramilitärische Kräfte (BSB)
Vermutete Absicht BSB-Kr ist es,
den Anmarsch von OBSFOR aufzuklären und Informationen über Kräfte, Raum und Gliederung zu gewinnen und den Anmarsch eigener Kr zu verlangsamen.
Es liegen Erkenntnisse vor, daß die BSB bis max. Grp-Stärke operieren kann.
Mit Straßensperren und Hinterhalten ist zu rechnen. Gefährdungslevel in VfgR KLIETZ niedrig. Im Zuge der Marschstraße an Sammelraum HASSEL mittel.
 
Eigene Lage
PzGrenBrig 41 (DEU) marschiert mit allen Teilen in einsatznahen VfgR BERGEN und stellt anschließend EinsBschaft her.
PzGrenBtl 401 derzeit mit allen Kr im VfgR KLIETZ bereitet sich auf den Marsch in den VfgR BERGEN vor.
 
zivile Lage
OBS Behörden planen die Evakuierung der überwiegend von Obsidianern bewohnten Dörfer südlich der Provinzgrenze. Die evakuierte Zivilbevölkerung soll weiter im Süden bzw. in den Städten gesammelt werden. Eine Evakuierung der Städte im EinsR ist nicht zu leisten. Mit Flüchtlingsbewegungen, insbesondere in die Städte, ist zu rechnen.
 
Auftrag
PzGrenBtl 401
- stellt Marschbereitschaft her,
- marschiert als zweite Marschgruppe entlang Marschstraße über VfgR KNESEBECK in einsatznahen VfgR BERGEN und
- stellt Einsatzbereitschaft für Vzö her.
 
Es steht uns eine 170km lange Nachtfahrt bevor, bei 30km/h Marsch- und 40km/h Aufholgeschwindigkeit. Abstände bleiben bei 50m, außer beim TD, da darf dichter aufgefahren werden. Ab 2230 Funkprobe, 2235 Motor an, Parole Romeo Delta. Der SP ist um 0110 Hassel, das nach dem Gewässerübergang um 0045 erreicht werden soll. Der TD soll von 0341-0441 stattfinden, der VerfR Knesebeck um 0702 (RP) erreicht werden.
 
Nachtmarsch KLIETZ-STORKAU-HASSEL-KAKERBECK-KNESEBECK
Um 2220 beginnt die Ausfahrt über Anmarschweg B(20km), es ist jetzt dunkle Nacht. Der Chef-Wolf führt, ich bin zweiter und folge den hinteren Tarnlichtern durch teilweise zähes Gelände.
Auf öffentlichen Straßen wird durch Feldjäger mit, für unsere an die Dunkelheit gewöhnte Augen, grellem Blaulicht abgesperrt und weitergelotst.
Der Übergang erfolgt um 0037 und ist recht unspektakulär. Es sind drei Fähren, aus Faltschwimmbrücken gebildet, mit einer Traglast von 140to im Dauereinsatz. Chef-Wolf wird rechts und ich links eingewiesen und unsere Marscheinheit folgt auf 3 Fähren verteilt nach.
Nach dem Ablegen wird die Brücke gedreht und mit drei M-Booten über die Elbe gebracht. Dabei dauert das Auffahren, Übersetzen und Abfahren keine 15min. Im Bereich der Übergangsstelle werden wir zu einem Verladebahnhof geleitet (0100) und warten dort ca. 30min aufgereiht auf unsere Freigabe für das Weiterfahren. Unseren TD machen wir von 0330-0448 in Kackerbeck auf der K1093 gegenüber der Agrargenossenschaft. Der Halt ist zwingend notwendig, da wir Fahrer total übermüdet sind. Nach Aussage der am Schluß fahrenden Kameraden entwickelte sich vor ihnen ein regelrechtes Wölfebalett.
Die kurze Erholung reicht jedoch nicht aus um wach zu bleiben, daher fordere ich meine Mitfahrer vehement auf, sich mit mir zu beschäftigen. Das fruchtet jedoch nur kurz, da nach ein paar Takten die Kameraden wieder einschlafen, also muß ich mir was anderes einfallen lassen. Fenster auf, kühle Luft hereingelassen, Schmerz hilft auch wach zu bleiben und gemeinsames Singen leidlich.
 
So fahren wir in die Morgendämmerung, Donnerstag 04.05.2017, hinein und erreichen den Raum Knesebeck /nördlich von Wolfsburg um 0650. Es wird Zeit endlich das Ende der Fahrt zu erreichen, da ich immer wieder in einen Sekundenschlaf abgleite.
Bei Knesebeck biegen wir zuerst falsch ab bis wir in den VerfR (0715) gelangen. Statt 170km, sind es 210km geworden. Hier stauen sich jedoch vor uns einfließende Einheiten an einer provisorisch errichteten Tankstelle, die direkt am Zufahrtsweg liegt. Toll, geben ein gutes Ziel ab.
Das Wetter zeigt sich naß und kalt, ich friere, bin übernächtigt und hundemüde. Als es weitergeht müssen wir noch ewig herumfahren (teilweise entlang des Volkswagen AG Testgeländes Ehra-Lessien, das sich im gleichen Waldgebiet befindet) bis wir endlich zu unseren Boxen gelangen (0900).
Der Waldboden ist bis auf die Wege bedeckt mit dichtem Niedergestrüpp, was die Fortbewegung dort erschwert (liegen kann man hier nicht). Der Wolf muß noch getarnt werden, dazu stellen wir uns dicht neben den Chef-Wolf damit der auch noch von unserem Tarnnetz profitiert.
Dann Nachtruhe nachholen, da zwingend erforderlich. Ich bin froh im warmen Wolf zu liegen und nicht draußen in dem feuchtkalten, ekelhaft regnerischen Wetter stehen zu müssen. Befehlsausgabe 1730.
Motoren an 2015. Abmarsch 2020. SP 2110 Knesebeck Kirchturm, Marschleistung 70km zum TrÜbPl Bergen ins Lager Ostenholz, dort tanken. Die Fahrzeuge sollen dort übergabebereit gemacht werden. Auf dem Marsch ist mit feindlichen Kräften in Zivilkleidung zu rechnen. RP 2338, kein TD, Parole Romeo Delta, ab morgen Zulu Mike.
Fühle mich noch nicht fit. Der Wolf ist abzutarnen und das Tarnnetz rückzubauen. Die Fahrzeuge, die tanken müssen sollen dies jetzt tun. Da mein Wolf noch 3/4 voll ist, kann ich hier bleiben. Aber zu früh gefreut. Als die Kolonne abrückt, tut sie das mit der kompletten Besatzung, d.h. dass die Sicherungen eingezogen wurden und auf den Fahrzeugen sitzen.
Daher müssen OLT S. und ich ungeplant die Sicherung auf dem 50m entfernten Hochsitz einnehmen bis die Kameraden vom Tanken zurück sind (1800-1900). Nach der Ablösung kann ich meine Arbeit fortsetzen, das Tarnnetz am Wolf befestigen und die Abmarschbereitschaft herstellen.
Um 2005 fahren wir als 6. hinter Alpha zur Kolonne an der Querstraße auf. Es ist dort batzig wie in Rußland. Der Motor macht im Leerlauf knarzende Geräusche, die erst bei Erhöhung der Drehzahl verschwinden.
Wir fahren pünktlich ab und gelangen ohne besondere Vorkommnisse um 0016 im Lager Ostenholz an. Hier werden wir gleich im Päckchen zu zweit an einen Tanklaster geschleust zum Tanken (50l) und danach zu einem Abstellplatz eingewiesen. Um 0030 sind die Wölfe abgestellt.
Diese sind nun zu entladen und die Waffen abzumunitionieren. Es erfolgt noch ein Antreten und eine Beförderung, dann werden wir MKF zu einer Unterkunft geführt, die anderen Kameraden müssen in den Fahrzeugen schlafen. Uns wird zuerst ein Trockenraum zugewiesen (0130), erhalten aber dann doch die Möglichkeit eine Stube mit den Amis zu teilen. Dann lieber Bett, als harte Fliesen, obwohl dies bei unserem Zustand auch schon egal ist. Gesicht abtarnen, waschen und Zähneputzen. Schlafsack raus, Klamotten ab und ins Bett 0145.
 
Die Kameraden wecken mich um 0618 (Freitag 05.05.2017). Ich bin zuerst noch desorientiert und könnte noch schlafen. Auch über mir ist in der Nacht ein Kamerad ins Stockbett gestiegen, im ersten Moment denke ich mir, daß der sich wenigstens vorher das schwarze Gesicht hätte abtarnen können bevor er sich in die weiße Bettwäsche legt. Erst jetzt merke ich, daß dies keine Tarnschminke sondern die Hautfarbe ist. In der Nacht gegen 0345 sind nach Angaben der Kameraden die Amis in unsere Stube gekommen und haben die restlichen Betten belegt.
Gerödel zusammenpacken und zu den Wölfen zurück. Dort müssen noch die Funkgeräte abgebaut werden. Waffenreinigen bis kurz vor dem Antreten vor dem Bataillonskommandeur von PzGrenBtl 401 OTL Jan-Friedrich T.
Mit den Amis zu unserer linken Seite stehen wir zur Ansprache des Kommandeurs u-förmig mit den Kameraden von 401 bereit. Diese erfolgt aus Rücksicht auf unsere Verbündeten zweisprachig, zuerst auf deutsch, dann in englisch. Wir Reservisten erhalten Lob, da alle unsere Aufträge anstandslos erfüllt wurden, obwohl kein Schuß abgegeben wurde.
Nach dem Antreten machen wir noch Gruppenfotos mit den Amis, bevor die Wölfe zum Waschen gefahren werden müssen. Der Waschplatz befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Lager Hörten, in dem wir bei den Kameraden von JgBtl 413 drei Wölfe abgeben und danach die Heimfahrt über Hamburg antreten. Am Abend nach Dienstschluß gehe ich mit den Kameraden, die das Wochenende in Hagenow verbringen, gemeinsam auswärts Essen im "Weißen Rössel" in Hagenow. Im Bett um 2215.
 
Den Samstag habe ich hauptsächlich mit Schlafnachholen, Stiefelputz und Ausruhen verbracht. Sonntags stattete ich Schwerin und Wismar bei schönstem Sonnenwetter einen Besuch ab.
Der Montagvormittag (08.05.2017) vergeht mit der Absteuerung von Restfahrzeugen, Waffen  und Geräten. Außerdem empfangen wir Reservisten noch Extraausstattung wie die Schießbrille, den Tropenhut und eine schwarze Strickmütze. Nachmittags erfolgt die Übungsauswertung durch den Kompaniechef in der OPZ:
- Die Brigade hat über 200 Fahrzeuge mit 1500 Mann verlegt mit einer Verspätung von 2h, Fähren 14 h in Betrieb, mit Hälfte des FSB-Bestands der Bw übergesetzt.
- Das Verlegen und Auffahren hat gut funktioniert, da durch die Kameraden gut vorbereitet (am Wochenende). Pünktliche Abfahrt und Ankunft in Havelberg.
- Das Einfließen in den VerfR KLIETZ war verbesserungswürdig, das Gelände zu schlecht wegen des zu niedrigen Bewuchses. Freie Zeit muß genutzt werden zB für Spuren- Fahrzeug und Helmtarnung
- Leben im Felde/VerfR: Anerkennung Engagement bei der Sicherung, Streife und Alarmposten zufriedenstellend
- Marsch und Gewässerübergang (Schwerpunkt nachts/frühmorgens): ausreichende Ruhezeiten vorsehen, am Ende zu kurz, alle Fahrzeuge betroffen. Auffahren in Ordnung. Marsch im Marschband, beim Übersetzen und Umgliedern in Hassel ohne Probleme. Bis TH kein Problem, TD mit Einsatz Sicherung, Luftraumspäher nicht ausgeführt.
- Knesebeck:
Einfluß in VerfR verzögert durch unzweckmäßigen Standort Tankpunkt auf Anmarschstraße, der zu Rückstau auf dieser führte. MKF müssen in dieser Situation rechts ranfahren, damit überholt werden kann. Kein Einsatz von Luftraumspähern. Wirkung auf Drohnen wichtig um Aufklärung und Gegenfeuer zu verhindern (akute Bedeutung für den Selbstschutz!). Bezug des VerfR Knesebeck besser als in Klietz.
- Auffahren abends gut abgelaufen, Sicherung blieb bis zum Schluß. Bei Erkennen von Fehlern in Marschgliederung soll selbständig gehandelt werden z.B. durch Platz lassen.
- Bergen: Draußenschläfer ohne Murren
- Wichtig: äußere Disziplin durch gleiche Kopfbedeckung, jeder mit Tarnschminke, Rasur, Helm auf im Gefechtsdienst
 
Im Anschluß Ausschleusung und der Tag endet mit einem verspätetem Kameradschaftsgrillabend im OHG/Casino, da noch auf einige Kameraden, die die restlichen Wölfe in Torgelow abgeben müssen, gewartet werden muß.
Der letzte Tag (Dienstag 09.05.2017) endet nach der Stubenkontrolle und dem Abschlußantreten um 1030 und ich kann mit einem Kameraden bis Ulm mitfahren und von dort mit der Bahn nach Hause (2130).
 
Wolfgang Reitzer, OSG d.R.
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